Eröffnung der Schulkunstausstellung 2026
Schon beim Eintreten lag ein besonderer Duft in der Luft – nicht von Kakao, sondern von frischer Farbe, gespannter Erwartung und jener leisen Aufregung, die entsteht, wenn junge Menschen ihre Werke erstmals der Öffentlichkeit zeigen. Die Schulkunstausstellung 2026 öffnete ihre Türen, und mit ihnen einen Raum, in dem Gedanken tanzen, Farben sprechen und Kreativität sich wie ein zartes Stück Schokolade auf der Zunge des Geistes entfaltet.

Zum 17. Mal hat Kunstlehrerin Dagmar Nicklich gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern der Rhön‑Ulstertal‑Schule Geisa eine Welt geschaffen, die man nicht nur betrachtet – man schmeckt sie. Denn das diesjährige Motto lautet: „Kunst ist Schokolade für den Kopf.“

Ein Motto, das man fühlen kann
Dagmar Nicklich erklärte in ihrer Rede, warum Kunst manchmal süß, manchmal herb, manchmal überraschend ist – und immer nährend. Mit einem Lächeln fügte sie hinzu, es sei die einzige Schokolade, die nicht dick mache. Ein Satz, der im Raum hängen blieb wie ein feiner Duft, der alle zum Schmunzeln brachte.
Die Werke der Schülerinnen und Schüler greifen dieses Bild auf: mal verspielt, mal ernst, mal wild, mal poetisch – aber stets mit einer unverwechselbaren Handschrift. Sie laden ein zum Staunen, Verweilen, Nachdenken und Genießen.

Ein Fest der Begegnung
Vorsitzende Doris Heim vom Förderverein Kunst, Kultur und Wissenschaft Geisa e. V. begrüßte die zahlreichen Gäste herzlich. Und viele waren gekommen: Schülerinnen und Schüler mit ihren Familien, Großeltern, Freundinnen und Freunde – aber auch Persönlichkeiten aus Stadt und Region wie Schulleiter Jens Jahn, Bürgermeisterin Manuela Henkel, sowie die Ortsteilbürgermeisterinnen Angela Zimmermann (Geisa) und Franziska Göb (Otzbach/Geblar).
Doris Heim und Sylvia Möller vom Förderverein sorgten mit Kaffee, Kuchen und Getränken für eine Atmosphäre, die an ein großes, gemeinsames Familienfest erinnerte. Die Besucherinnen und Besucher nutzten das Angebot ausgiebig – Gespräche, Lachen und das Klirren von Tassen mischten sich mit dem Rascheln von Papier und dem Staunen vor den Bildern.
Dank an die Unterstützer
Besonderen Dank richtete Dagmar Nicklich an die Schulleitung und die VR Bank NordRhön Geisa, die das Projekt seit vielen Jahren ermöglichen. Ihre Unterstützung sei ein wertvoller Beitrag zur kulturellen Bildung in der Region – ein Fundament, auf dem junge Kreativität wachsen kann.
Schulleiter Jens Jahn würdigte den langjährigen, außergewöhnlichen Einsatz von Kunstlehrerin Dagmar Nicklich und bedauerte zugleich sehr, dass sie bald in den Ruhestand tritt – zuvor jedoch werde sie noch ein großes Kunstfest an der Schule gestalten, das schließlich in eine feierliche Abschiedszeremonie mündet.
Die Schülerinnen und Schüler der einzelnen Klassen stellten ihre Projekte vor:
(Fotos von Werner Ziesch)



Ein Sommer voller Kunst
Die Ausstellung in der Kunstgalerie bleibt den gesamten Sommer über geöffnet. Sie lädt dazu ein, immer wieder neu einzutauchen – in Farben, Formen und Gedanken, die den Kopf nähren und das Herz berühren.
Öffnungszeiten:
Die Ausstellung kann mit dem Besuch der ANNELIESE DESCHAUER Galerie verbunden werden. Denn dort ist auch die Dauerausstellung mit Werken weltbekannter Künstler aus der Sammlung von Anneliese Deschauer zu sehen sowie das Stadtmuseum Geisa.
Dienstag, Donnerstag, Freitag: 11–15 Uhr
Sonntag: 11–16 Uhr
sowie nach Vereinbarung über das Tourismusbüro Geisa, Tel. 036967 69 115
